Wimpernverlängerung bei geraden Wimpern, tiefliegenden Augen, ausgeprägter Epikantusfalte — mehr Optionen mit L, L+ und M-Curls

Für professionelle Wimpernstylistinnen ist es unerlässlich, auf Wimpernextensions in verschiedenen Stärken, Längen, Farben und natürlich Biegungen (bzw. Curls) zurückgreifen zu können. Gerade die Biegung ist für eine gute und lange Haltbarkeit sowie den maximalen Tragekomfort absolut entscheidend! Und da Sie als Profi nicht nur eine Vielzahl Looks kreieren wollen, sondern auch ganz gezielt Extensions brauchen, die optimal zu den Naturwimpern der jeweiligen Kundin passen, sorgen wir von Wink Lashes immer für eine Curl-Variation in gewohnter Topqualität — und natürlich für entsprechende Tipps.

 

L, L+ und M-Curl, richtig angewandt

Die Curls L, L+ und M sind eine exzellente Wahl vor allem bei:

  • tiefliegenden Augen,
  • ausgeprägter Epikantusfalte (Englisch: Monolid),
  • geraden und/oder kurzen Naturwimpern,
  • Schlupflidern, sowohl konstitutionellen als auch durch die natürliche Hautalterung entstandenen,
  • sowie bei Kombinationen dieser Merkmale.

Alle drei Curls sind hauptsächlich bei geraden Naturwimpern perfekt, da sie eine gerade Wurzel haben — was die Klebestelle groß genug werden lässt. Und während sich der L-Curl bereits recht großer Beliebtheit erfreut, sind die Curls L+ und M verhältnismäßig neu auf dem Markt.

 

L-Curl und L+-Curl: Anwendungstipps und Besonderheiten

L-Curl und L+-Curl: Anwendungstipps und Besonderheiten

Von C und D zu L und L+

Ursprünglich wurde die L-Biegung speziell für Augen mit ausgeprägter Epikantusfalte entwickelt. Bei diesem Oberlidtyp liegen die Wimpern oft wie unter der Haut „versteckt“, wachsen eher gerade. Um hier eine Kunstwimper anzubringen, braucht es Kunstwimpern mit einer geraden Wurzel. Die Beliebtheit des L-Curls in Asien machte ihn schnell für europäische Trendsetterinnen interessant: gerade Wimpern kommen schließlich in allen Ländern vor. Aber auch unabhängig davon gilt der mit den L-Curls statt C-Curls erzielte Wimpernlook inzwischen als modern.

Der L+-Curl, der manchmal auch als „L-Curl Curve“ oder „L-Lift“ bezeichnet wird, kam später dazu und bot den Lashmakern die Option, auch bei geraden Wimpern einen weichen Schwung anbieten zu können.

Der L-Curl und der L+-Curl haben je nach Marke eine gerade Wurzel von 3 bis 5 mm Länge. Ab da setzt ein ebenfalls je nach Marke unterschiedlich stark ausgeprägter „Knick“: Der L-Curl geht ab dieser Stelle fast gerade nach oben, der L+-Curl weist eine schwungvolle Form auf, die ebenfalls je nach Hersteller in ihrer Biegung variieren kann und am ehesten mit dem D-Curl zu vergleichen ist.

 

L-Curl und L+-Curl: Anwendung und Effekte

Die Wimpernverlängerung ist zwar bei der Technik und bei den Materialien durchaus eine Wissenschaft, doch das Aussuchen der richtigen Kunstwimpern für die jeweilige Kundin grenzt eher an Kunst. So sehen es auch manche Lashmaker als ungüstig und andere als ideal an, mit dem L-Curl nach unten wachsende gerade Wimpern zu verlängern. Es ist wohl im Einzelfall zu entscheiden. Es lassen sich aber grundsätzliche Empfehlungen für die Anwendung aussprechen.

Effekte der L-Curls und der L+-Curls:

  • Das Auge optisch maximal vergrößern und öffnen
  • Lidstrich- oder Eyeliner-Effekt
  • Ersatz für C-Curl oder D-Curl bei geraden Naturwimpern
  • Optisches „Öffnen“ tiefliegender Augen
  • Kaschieren von Schlupflidern
  • Modellieren der Augenform
  • Interessante, moderne Option für die Volumentechnik

Der L-Curl und der L+-Curl bieten dem Lashmaker eine Fülle an neuen Optionen für die Arbeit. Diese beiden Biegungen sind in unterschiedlichen Längen und Stärken erhältlich.

 

M-Curl-Wimpern: Anwendungstipps, Besonderheiten, Vor- und Nachteile

M-Curl-Wimpern: Anwendungstipps, Besonderheiten, Vor- und Nachteile

Markant und nicht zu übersehen — der M-Curl

Der relative Neuzugang in der Curl-Familie ist der M-Curl. Ähnlich wie bei seinen Vorgängern, eignet er sich ideal für gerade Wimpern, weist aber einen extrem „steilen“ Schwung auf. Dadurch sehen M-Curl-Wimpern immer lang aus und öffnen das Auge extrem. Sie passen zwar zu vielen Augen- und Gesichtsformen, haben aber auch einen spezifischen Nachteil.

Besonderheiten und Effekte des M-Curls:

  • Maximal „offener“ Schwung für einen sehr markanten Look
  • Sehen deutlich länger aus als anders geschwungene Kunstwimpern in der gleichen Länge
  • Kein „Knick“ wie beim L-Curl oder beim L+-Curl
  • Ideal für Naturwimpern mit Wuchsrichtung nach unten
  • Ideal für gerade Naturwimpern und mandelförmige Augen
  • Perfekte Schlupflidkaschierung

Mit dem M-Curl gelingen vor allem sehr intensive Looks, mit visuell auffälligem Volumen. Dank der sehr steil nach oben geschwungenen Form können diese Kunstwimpern recht wirkungsvoll Schonheitsfehler auf dem Oberlid kaschieren.

Und daraus ergibt sich auch ein Nachteil des M-Curls, nämlich dass er wohl kaum als alltäglich zu bezeichnen ist. Das werden Fans von natürlichen Looks nicht mögen.

 

Mit dem M-Curl arbeiten: gewusst wie

Wie mit allen anderen Curls gilt auch hier: Es kommt auf den Einzelfall, auf die Naturwimpern, den Typ und auf den gewünschten Effekt an. Grundsätzlich kann ein Lashmaker mit dem M-Curl alle Arten von Applikation durchführen: 1:1, Volumentechnik in jeder Ausprägung, Mix.

Bei Wink Lashes finden Sie M-Curls in verschiedenen Stärken und Längen für eine Vielzahl glamouröser Looks.

 

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