Hygiene für Lashmaker: Nicht nur zu Corona-Zeiten

Für jedes seriöse Wimpern- und Beautystudio sind hohe Hygienestandards am Arbeitsplatz eine Selbstverständlichkeit. Das war auch vor COVID-19 bzw. vor der durch das Coronavirus SARS-Cov-2 verursachten Erkrankungswelle der Fall. Worauf sollten Lashmaker grundsätzlich beim Thema Hygiene und Wimpernverlängerung achten?

 

Hygiene am Arbeitsplatz

Als professionelle Wimpernstylistin arbeiten Sie in unmittelbarer Augennähe. Ihre Kundinnen möchten verlängerte, verdichtete Wimpern und ausdrucksvollere Augen – Infektionen und Entzündungen gehören da eindeutig nicht zum Wunschbild.

Im normalen Betrieb achten Sie deshalb penibel auf Hygienemaßnahmen:

  • Mehrfach verwendbares Werkzeug wie Pinzetten wird vor jeder Kundin gereinigt und desinfiziert.
  • Die Behandlungsliege wird mit einem Einwegbezug auf jede neue Kundin vorbereitet.
  • Wo immer es geht, werden Einweg-Werkzeuge verwendet, etwa Wimpernbürstchen.
  • Da die Wimpernstylistin zum Anbringen der Wimpernextensions unmittelbaren Kontakt zum Gesicht und zur Gesichtshaut der Kundin hat, sind saubere Hände absolute Pflicht; ggf. kommen hier auch latexfreie Einweghandschuhe zum Einsatz. Sie schützen die Kundin und die Wimpernstylistin.

Viele Lashmaker arbeiten zudem mit einer Mund-Nasen-Maske. Das verhindert nicht nur, dass sie ihren Kundinnen beständig ins Gesicht atmen, sondern reduziert auch das Einatmen von Kleberdämpfen. Das Allergiepotential von Cyanacrylat liegt auch im stetigen Ausgesetztsein, weshalb sich da eine gewisse Vorsorge definitiv lohnt.

 

Hygienestandards als Vertrauensmaßnahme

Zum hygienischen Arbeiten gehört auch die Kommunikation Ihrer Salon- oder Lashmaker-Hygienestandards. So fühlen sich die Kundinnen wohler, so wächst auch das Vertrauen in Sie und in Ihr Studio. Vor allem für Anfängerinnen, die (noch) von Zuhause aus arbeiten, empfiehlt sich ein rigoroser Hygieneablauf.

Haustiere, Essensreste, das eigene Smartphone – all das hat im Behandlungszimmer und erst recht in Gesichtsnähe der Kundin nichts verloren.

Sie müssen als Lashmaker zwar keinen sterilen Raum vorweisen, wie etwa ein OP-Zimmer, doch potentielle Störquellen und „Kontaminationsquellen“ haben spätestens zum Behandlungsraum keinen Zugang. Denken Sie im Voraus buchstäblich an alles, was schiefgehen könnte, und stellen Sie sicher, dass Ihr Arbeitsplatz nicht nur hygienisch einwandfrei ist, sondern auch für die Dauer der Behandlung so bleiben kann.

 

Hygienekonzepte während der Corona-Pandemie

Seit die Beautystudios öffnen dürfen, sind Maßnahmen zur Pandemieprävention oberstes Gebot.

Da bei der professionellen Wimpernverlängerung kein geforderter Mindestabstand eingehalten werden kann, müssen Sie als Lashmaker sich und Ihre Kundinnen auf anderem Wege schützen.

Während sich die genauen Vorschriften immer wieder ändern können, wollen wir hier einmal die gängigsten Hygienemaßnamen um einige Praxistipps ergänzen:

 

DISTANZ UND MINDESTABSTAND

Kein Händedruck und keine Umarmungen zum Begrüßen. Ist das Verhältnis zu einigen Kundinnen besonders herzlich, können Sie die Wiedersehensfreude aus- bzw. ansprechen. Sagen Sie vielleicht zur Begrüßung einfach noch so etwas wie: „Fühl dich gedrückt“.

 

HÄNDEHYGIENE

Wie schon gesagt, den Mindestabstand während der Wimpernverlängerung einzuhalten, ist nicht möglich. Umso mehr kommt es für Sie als Lashmaker deshalb auf Sauberkeit und Hygiene an!

Waschen Sie sich unmittelbar vor dem Treatment die Hände und desinfizieren Sie die Haut zusätzlich mit einem Hautdesinfektionsmittel. Ziehen Sie sich dann Einweghandschuhe an – latexfreie Nitril-Handschuhe beispielsweise sind besonders empfindungsecht, was beim präzisen Arbeiten auf kleinstem Raum sehr wichtig ist. Da sie kein Latex enthalten, sind sie zudem allergikerfreundlich.

 

BEHANDLUNGSPLATZ

Wir haben die Wichtigkeit eines sauberen Behandlungsraums bereits angesprochen. Dazu gehört auch, die Behandlungsliege vor jedem Termin zu reinigen und neu abzudecken. Vor den hygienischen Einmal-Laken müssen Sie keine Angst haben – sie sind geräuschlos, weich und fusselfrei. Bei den Einweg-Hygienelaken haben Sie außerdem die Wahl aus drei Farben, so dass sich hier die Hygienemaßnahme sogar optisch gut in Ihren Behandlungsraum einfügen wird.

 

MUNDSCHUTZ UND GESICHTSSCHUTZ

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Bei den „Atemmasken“ gibt es Unterschiede zwischen dem sogenannten Mund-Nasen-Schutz, den es als Einwegartikel und als wiederverwendbare Stoffmasken gibt, und Halbmasken mit FFP-Filter in verschiedenen Abstufungen. Filtrierende Halbmasken, korrekt aufgesetzt, können die Trägerin oder den Träger vor Tröpfchen, Aerosolen und Co. schützen. Die Mund-Nasen-Schutz-Halbmasken decken, wie der Name schon verrät, die Nase und den Mund des Trägers bzw. der Trägerin bei korrekter Anwendung vollständig ab. Sie dienen vorrangig dem Schutz Ihres Gegenübers, weshalb sie auch zu den bevorzugten Eindämmungsmaßnahmen gehören – alle MNS-Tragenden nehmen so Rücksicht aufeinander.

Bei WINK LASHES finden Sie Einweg-MNS mit praktischen formbaren Nasenbügeln, die einen hohen Tragekomfort selbst für Brillenträgerinnen und Brillenträger bieten. Um Ihr Gesicht und Ihre Augen noch zusätzlich vor Tröpchen zu schützen, eignet sich etwa ein Gesichtssschutz-Visier, das mit einem verstellbaren, elastischen Kopfband gehalten wird.

 

BERATUNG UND AUFKLÄRUNG

Wichtiger denn je ist es heute, die Einhaltung der Hygieneregeln auch gegenüber Ihrer Kundschaft zu kommunizieren. Planen Sie dafür einige Minuten mehr Zeit ein – gerade beim ersten Besuch, wenn Sie die Kundin über die Wimpernverlängerungsoptionen aber auch über die Pflege und mögliche Risiken aufklären.

Gehen Sie proaktiv auf das Thema Hygiene ein. Erklären Sie, welche Hygienemaßnahmen Ihr Salon oder Sie persönlich getroffen haben und wie sich diese auf das eigentliche Treatment auswirken.

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