Eigenes Studio mieten: Ist die Zeit reif?

Für die meisten Lashmaker kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem der Kundenstamm ganz ansehnlich geworden und der Terminkalender ziemlich prall gefüllt ist. Die Gedanken an ein eigenes Studio kommen auf. Doch einige schrecken davor zurück, die Kundinnen statt bei sich zuhause nun in einem eigens dafür angemieteten Raum zu empfangen. Und das, obwohl Sie auch schon für die Arbeit in den eigenen vier Räumen bereits einiges an bürokratischen Schritten unternehmen mussten (Gewerbeanmeldung, gewerbliche Nutzung klären, ggf. Nutzungsänderungsantrag stellen, Unfallversicherung abschließen usw.) und sicherlich einiges in die Ausstattung eines Raumes investiert haben.

 

Wann ist das „Home-Studio“ mehr als genug?

Für wen lohnt sich ein eigener Raum in einem Beautysalon oder ein eigenes Studio nicht?

  • Für nebenberuflich tätige Lashmaker
  • Für Anfängerinnen, die noch keine Kundinnen haben
  • Für professionelle Makeup-Artists, die Wimpernstyling nur nebenher anbieten und von ihrer Agentur für Produktionen in Fotostudios und on location gebucht werden (und andere Profis, die Lashstyling als Teil ihres Portfolios anbieten und bereits einen Arbeitsplatz haben)

 

Auf Erfolgskurs: Zeit, dem Wohnzimmer „Adieu“ zu sagen

Ein eigener Raum lohnt sich für Sie natürlich vor allem dann, wenn Sie für Ihre Karriere als Lashmaker genaue Ziele vor Augen haben.

Wer mehr Kundinnen, spannendere Aufträge, bessere Ausstattung und vielleicht eines Tages sein eigenes Studio eröffnen möchte, kommt um diesen Schritt nicht umhin. Kann man sich einen Namen machen, indem man nur von zuhause aus arbeitet? Sicherlich. Doch gerade die anspruchsvolleren Kundinnen bevorzugen oft den Komfort eines vollständig ausgestatteten professionellen Beauty- oder Wimpernstudios und sind da häufig bereit, höhere Kosten in Kauf zu nehmen.

 

Studio-Luft schnuppern

Wenn ein eigenes Studio als eine zu große Investition und ein unkalkulierbares Risiko erscheint, entscheiden sich viele Wimpernstylistinnen dazu, bei einem Beautysalon oder Coiffeur anzufangen, wo noch keine Wimpernverlängerung angeboten wird.

Auf diese Weise kann man sich schon an die Abläufe in einem Studio herantasten, sollte man mit ihnen nicht vorher schon vertraut gewesen sein. Hierbei ist lediglich zu beachten, mit den Besitzern des Salons ganz klare und für beide zufriedenstellende Absprachen hinsichtlich Kommunikation nach außen, Kundenstamm und Co. vorab zu treffen, damit alle mit dem Arrangement glücklich sind — auch dann, wenn die Zusammenarbeit irgendwann endet, weil Sie den nächsten Schritt wagen.

 

Der Weg zum Beauty-Boss

Damit der Traum vom eigenen Studio nicht zum Alptraum wird, sollte dieser Schritt sehr wohlüberlegt erfolgen. Ein gut recherchierter und durchkalkulierter Businessplan gehört unbedingt dazu!

Die größte Investition sind immer die Personalkosten. Sofern Sie alleine starten, ist das Investment in die Räumlichkeiten ganz klar das höchste, denn neben einer vernünftigen Lage (gut zu erreichen, leicht zu finden, Parkplätze bzw. gute Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, angenehmes bzw. gepflegtes Umfeld usw.) müssen diese auch einer Reihe gesetzlicher Anforderungen entsprechen. Da im Beautybusiness die Atmosphäre essenziell ist, müssen auch die Ausstattung, die Beleuchtung, die Ergonomie stimmen.

 

Ist die Zeit reif fürs eigene Studio?

Letzten Endes wissen nur Sie selbst am Besten, was Sie erreichen möchten und in welchem Umfeld sowie in welcher Funktion Sie sich am wohlsten fühlen. Die Entscheidung, das „Heimstudio“ zu verlassen, kann und wird Ihnen niemand abnehmen. Wir hoffen jedoch, dass Ihnen unsere Tipps ein wenig Inspiration und „food for thought“, also etwas zum darüber Nachdenken gegeben haben — und freuen uns auf Ihre Kommentare!

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